Geschichten der Bühler Hemglunkerle, bekannt aus unserem Narrenheft:


2016:



2015:

Die Bühler Hemglunkerle  Bewegung

Die Bühler Hemglunkerle sind zutiefst beeindruckt, daß  sie so

einen Hype im letzten Jahr auf die BH Kennzeichen ausgelöst haben.

Nachdem unser erster Vorstand Ingo Anselm den Jahresorden

2014 mit einem BH – Kennzeichen ausgegeben hatte, ging eine

richtige Euphorie durch die Stadt. Fast jeder wollte plötzlich ein

eigenes BH Schild haben.

Hier im Bild: Heribert Scherer mit seinem neuen "BH".     Könnte allerdings auch für Birgit und Heribert stehen!?
Hier im Bild: Heribert Scherer mit seinem neuen "BH". Könnte allerdings auch für Birgit und Heribert stehen!?

Allerdings gab es schon vor der Ausgabe unseres Ordens einige Autofahrer mit BH und Zeitungsberichte über unser Thema. Aber jetzt stößt man auf immer mehr BH Kennzeichen. Gerüchten zufolge ist auch die hochrangige Prominenz aus Politik und Kirche betroffen.

Das RA wird regelrecht von BH überrollt.

Es erfüllt uns natürlich voller Stolz, da jeder in Bühl weiß, daß BH für Bühler Hemglunkerle steht. Darum freuen wir uns natürlich über jedes neue zugelassene Fahrzeug und danken ihnen , daß Sie für uns Flagge zeigen und uns unterstützten.

Erkennt noch jemand die              beiden jungen Männer?
Erkennt noch jemand die beiden jungen Männer?

Unsere Bewegung kann man bis 1980 zurückverfolgen.

Im Gründungsheft der Bühler Hemdglonkerle fanden wir  Bildmaterial, das ein Motivwagen des Bühler Menti  zeigt. Zu diesem Zeitpunkt waren die damals noch Hemdglonkerle  eine Untergruppe des Bühler Menti, woraus 1981 im beidseitigen Einverständnis  die  heutigen Bühler Hemglunkerle gegründet wurden. Wann das Bild genau entstand kann nur geschätzt werden ca. 1973.

Wir standen auch damals schon hinter unserem BH. Die Idee und die Umsetzung von „BH  muß  RA“ hatte aber der Heimatverein  Bühler Menti, dem auch heute noch der Dank und Respekt gebührt.       

Bilderquelle : Gründungsheft der Hemdglonkerle 1981
Bilderquelle : Gründungsheft der Hemdglonkerle 1981

Sarreguemines

Die Bühler Rebgeister und Hemglunkerle führte im letzten Jahr ein gemeinsamer Weg nach Frankreich Sarreguemines. Der Bus war eigentlich gut Unterwegs bis zum Zielort. Nun mussten wir eigentlich nur noch einen Polizeiposten finden, an dem wir zum Empfang erwartet wurden.

Da in unserem Bus natürlich jeder französisch in Wort und Schrift beherrschte ?! ?  (Na, ja) wurde sich eben mit Händen und Füßen bemerkbar gemacht. Bei unserer Suche nach dem Weg half uns mal eine alte Dame, Fußgänger oder auch Radfahrer.

Die Wendemanöver häuften sich mit dem Gedanken „ scho wieda falsch, mir komme jo nie  o“. Dennoch konnten wir mit dem Navigator Henry (Rebgeister) ca. nach einer Stunde in Sarreguemines den gewünschten Standort ausfindig machen.

Was uns extrem auffiel war, dass man neben einen Park- und Halteverbotsschild zum Saufen aufgefordert wurde, dem wir natürlich auf einem Polizeigelände sofort nachkamen. Man möchte ja keinen Ärger.



Der Empfang war sehr herzlich und der Umzug bei strahlendem Sonnenschein sensationell. Unser üppig angelegtes Wurfmaterial war uns leider nach der halben Strecke ausgegangen.

Die Heimfahrt war dann nur noch Formsache und wir sparten eine Stunde Fahrzeit.

 

Wir zeigten den Franzosen, wie man Fußball spielt
Wir zeigten den Franzosen, wie man Fußball spielt

2014:

Schluck für Schluck

Die Kampagne 2013 führten die Bühler Hemglunkerle zu einem Umzug nach Altschweier. Zum Anheizen luden Petra und Helmut zum "Warm up" in ihrer Wohnung ein.

Gut gelaunt ging es nun zur Aufstellung. „Nachthemd Harald“ wunderte sich über die Aufstellungsorganisation und suchte die Startnummern. Das Chefnachthemd Ingo erklärte ihm: "Mir stelle uns hinda da Schlümpf noh."

Endlich setzte sich der Zug in Bewegung und der fürsorgliche erste Vorstand organisierte gleich von den Schlümpfen ein blaues Getränk, das etwas Alkohol enthielt.

Kommentar von „Nachthemd Harald“ zu „Nachthemd Beatrice“: "Des fangt jo gut oh."

Nach ca. 300 m wurde den Nachthemden H. und B. schnell klar, daß die Altschweierer Gastfreundschaft keine Grenzen kennt. Und so bedienten sich nicht nur die zwei Narren regelmäßig an den üppig ausgelegten "Tankstellen".

Hier ein Likörchen, da ein Schnäpschen. Man fand immer einen Grund zum Anstoßen. Selbst die Wartezeit vor der Überquerung der Hauptstraße wurde mit einem Kurzen überbrückt.

Als sich der Zug dem Gasthaus Y-Burg näherte, gab es warme Fleischbällchen und Bier. Plötzlich entdeckte Nachthemd B. ein Tablett mit Bechern, die mit gelben und braunen Getränken gefüllt waren. "Guck mol do nübber, do gibts Bakardi Orosch un Asbach Cola. Willsch en Becha?" Nachthemd H. sagte leicht beschwingt:"Bring ma en Asbach mid."

Nach dem ersten Schluck sagte H. zu B. "Do schmegt ma aba nett viel Alkohol." B. nickte nur bejahend.

Nach einem weiteren Schluck stellten beide mit einem Grinsen im Gesicht fest:"Des isch jo nur ä Cola un än O-Saft."

H. sagte zu B."Des dringa ma abba ex". Gesagt, getan. Dieser Umzug war für alle Hemglunkerle ein Erlebnis, das in schöner Erinnerung bleiben wird.


Schlaflos auf Herrenwies

Beim letzten Frühstück des Hüttenwochenendes saßen die meisten Mitglieder tiefentspannt am Frühstückstisch. Doch ein Frühaufsteher (Stefan) fehlte, weil er noch etwas Schlaf zum Nachholen hatte.

Andi und Ingo, die mit Stefan im sogenannten Schnarcherzimmer schliefen, hatten keine Erklärung, weshalb Stefan noch nicht wach war.

Kurz vorm Abräumen zeigte sich der 5-Sterne-Koch mit kleinen Augen. Bevor er nun sein Frühstück genießen konnte, wurde er von den anderen gelöchert, bis er genervt sein Nachterlebnis zu erzählen begann.

"Mein größter Fehler war, daß ich zuletzt ins Bett gegangen bin. Ingo war human mit seiner Geräuschentwicklung (schnarchen), doch Andi sägte so laut, daß man nicht einschlafen konnte."

Nun nahm das Drama seinen Lauf. Nach einer halben Stunde warf Stefan den ersten Schlappen gegen das Bett von Andi. Nach fünf Minuten folgte der zweite Schlappen.  Zehn Minuten später mußte der Schlafhungrige genervt aufstehen, da sich Andi von der Schlappenattacke nicht beeindrucken ließ.

Nun wurde an der Matratze gerüttelt und gezogen. Erfolglos dachte Stefan, der Klügere gibt nach und suchte sich ein neues Plätzchen zum Schlafen außerhalb der Schnarchzone.

Im Aufenthaltsraum wurde er endlich fündig. Kurz bevor er Ruhe finden sollte, kam Michaela vorbei (geschätzte Zeit 3.30 Uhr) und fragte: "Was machsch denn Du do?". Er genervt:" Ich will nur schlofe.

Nach einem kurzen Meinungsaustausch sollte es nun mit dem Schlafen klappen. Doch nach einigen Minuten stellte er fest, daß das Sofa unbequem und zu kurz für seine langen Beine war. Also gut, zurück ins Zimmer. Andi wiederum blieb seiner Linie treu und sägte weiter, wobei er nun auch von Ingo leichte Unterstützung bekam.

Der Übermüdete und vielleicht etwas Angetrunkene schleppte sich nun zur Toilette, nahm Papier und stopfte es in seine Ohren (ca. 5 Uhr).

Endlich konnte der langersehnte Schlaf beginnen und genossen werden.

Nach dieser Geschichte gingen nun alle Blicke auf Andi, der nur trocken dazu bemerkte:"Ich hab nix gemergt."