Entstehungsgeschichte der Narrenzunft

Bühler Hemglunkerle e.V

Aus den traditionsreichen Klepperlesbuben und den im ganzen Land ebenso traditionellen Hemglunkerle entstand im Jahre 1980 im „Heimatverein Bühler Menti e.V.“ eine neue Fasenachtsgruppe, die zwar in der Idee und vom Zweck her Tradition hat, nicht aber in ihrem Erscheinungsbild

Der Name der Vereinigung lautete:

„Bühler Hemdglonkerle im Heimatverein Bühler Menti e.V."

 

Der Klepperlesbuben traten seit etwa 1892 in ihrer normalen Alltagskleidung auf, höchstens das Gesicht mit etwas Farbe oder Ruß beschmiert, und klapperten mit ihren Buchenholzscheiten, unter der Obhut der „Narrhalla“, am „Schmutzigen Donnerstag“ lustig durch die Straßen.

 

Die Hemglonkerle, die seit Ende des ersten Weltkrieges in Bühl häufiger auftraten, waren bereits mit Nachthemd und Zipfelmütze kostümiert. Auch hatten sie nicht mehr unbedingt die traditionellen Holzscheite sondern Kochtopfdeckel bei sich.

 

Am 17.März 1982 trennten sich der „Heimatverein Bühler Menti e.V.“ und die „Bühler Hemdglonkerle“ in beiderseitigem Einvernehmen und die „Narrenzunft Bühler Hemglunkerle e.V.“ wurde gegründet.

 

Neben zahlreichen Auftritten der Tanzgruppe bei Kappensitzungen und Fasenachtsbällen nahm und nimmt die Zunft auch an verschiedenen Fasenachtsumzügen in der näheren und weiteren Umgebung teil.

Die Zunft veranstaltet seit 1984 den „Hemglunkerlesumzug“ mit anschließender Narrenspeisung am „Schmutzigen Donnerstag“.

 

Alle Rechte und Pflichten der Mitglieder der „Narrenzunft Bühler Hemglunkerle e.V.“ ergeben sich aus der Zunftsatzung, der Zunftordnung sowie der Zunftehrenordnung.

 

Zweck und Aufgabe der Zunft ist die Pflege und der Schutz des heimatlichen fasenachtlichen Brauchtums.

Die „Narrenzunft Bühler Hemglunkerle e.V.“ pflegt althergebrachtes fasenachtliches Brauchtum und bietet Veranstaltungen zünftiger, fröhlicher und gesellschaftlicher Art.. Die Zunft will dazu beitragen, in der engeren Heimat die echte, verwurzelte Volksfasenacht und die damit zusammenhängenden Bräuche zur Freude und zum Wohle der Allgemeinheit weiter auszubauen und zeitgerecht fortzuentwickeln, um dadurch Heger und Pfleger der traditionellen Fasenacht zu sein